Freiwillige Feuerwehr Warstade - Chronik
Wappen

Home

Über uns

Gründung

Chronik

Fahrzeuge

aktive
Feuerwehr


Jugendfeuerwehr

Gefahrgut

Funk

Brandschutztipps

Brandschutz-
erziehung


Unsere
Ortsbrandmeister


ehemalige
Wehrführer


Notfall-
seelsorge


Leben und Leiden

Link`s

Sie sind Besucher     

      

 

Feuerwehr Warstade 1925

anlässlich der Einweihung der Spritze auf dem Schulhof der Volkshochschule (jetzt Sonderschule)

Feuerwehr 1925

Hintere Reihe von links:
 
Wilhelm
Alpers
Heinrich
Dietrichs
Heinrich
Kruse
Barthold
Früchtenicht
Johann
Waller
Friedrich
Schulze
Alwin
Tiedemann
 
    sitzend:Wilhelm
Schrader
Claus
Beckmann
Wilhelm
Martens
Johannes
Jungclaus

 

Hintere Reihe von links:
 
Carl
Witters
 Heinrich
Ohl
 Claus
Dierks
 Richard
Karsten
 Heinrich
Bremer
 Wilhelm Lafrenz 
 Robert
Schlichting
 Ernst
Tietje
 August
Offermann
 Luis Möllmann Brandmeister
Kühlke
 Wilhelm Schmidt
 
       Fahrer:Wilhelm Schnelle

Brandmeister Kühlke: Kreisfeuerwehrhauptmann (Neuhaus)

 

Sonntagsdienst für die Fahrmannschaften des Löschzuges der „Freiw. Feuerwehr"

Jeder Fahrer, der an den ihn zugewiesenen Sonntag Feuerlöschdienst hat, darf seinen Wohnort nicht verlassen ohne dass er einen Stellvertreter beauftragt und den Hauptmann davon in Kenntnis gesetzt hat. Ferner hat der Fahrer von seinen Dienstsonntag bis zu den folgenden Sonntag Dienst im Spritzenhause, er sorgt für Reinhaltung und Ordnung im Spritzenhause und übergibt es seinen Nachfolger.

Sonntagsdienst bis Ende 1925
 
27./09.  August Stock
04./10.  Karl Witters
11./10.  Amandus Lührs
18./10.  Johannes Jungclaus
25./10.  Wilhelm Schnelle
01./11.  Heinrich Ohl
08./11.  August Stock
15./11.  Karl Witters
22./11.  Amandus Lührs
29./11.  Johannes Jungclaus
06./12.  Wilhelm Schnelle
13./12.  Heinrich Ohl
20./12.  August Stock
27./12.  Karl Witters

Jeder Fahrer hat an seinen Sonntagsdienst den Mannschaftswagen zu fahren und wenn irgend möglich einen 2. Fahrer oder einen Führer aus der Wehr mit zu nehmen.

 Das Kommando
      I.A.
gez. Cl. Dierks,
Hauptmann.

 

Dienstanweisung

1. Spritzenhaus

Das Spritzenhaus ist stets in einen sauberen Zustand zu halten. Das vorhandene Gerät und Werkzeug muss stets auf den angewiesenen Platz vorhanden sein, nach jeder Übung und Schadenfeuer ist der Raum sauber zu reinigen. Rauchen im Raume ist verboten.

 

2. Der Mannschaftswagen

Der Mannschaftswagen muss stets fahrbereit sein. Der Wagen wird bei Übungen und Schadenfeuer nach besonderen Angaben des Hauptmanns von folgenden Mitgliedern gefahren.

1.
2.
3.
4.
5.

Jeder Fahrer der bestimmt ist den Wagen zu fahren hat vor der Abfahrt den Wagen genau zu prüfen, ob er fahrbereit ist und dieses den Führer zu melden desgl. bei der Rückkehr. Vor allen Dingen hat eine sorgfältige Prüfung der Benzinmenge, Luftbereifung und Lichtmaschine statt zu finden. Kein Fahrer darf ohne ... Reparaturen am Wagen vornehmen. Für die Instandhaltung des Wagens ist das Mitglied W. Schnelle bestimmt. Derselbe ist verpflichtet nach jeder größeren Fahrt den Wagen nach zu sehen und Mängel abzustellen, und gegebenenfalls Benzin auf zu füllen. Der Wagen ist nach jedem Gebrauch von sämtl. Fahrern zu reinigen. An einem Tage in der Woche und Sonntags finden Übungsfahrten für die Fahrmannschaften statt, näheres bestimmt der Hauptmann. Es ist den Fahrern streng verboten bei Übungsfahrten Alkohols zu trinken, ferner dürfen keine Zivilpersonen mit genommen werden und Mitglieder in Zivil können in geringer Zahl an der Fahrt teilnehmen. Ferner hat derjenige Fahrer der den Wagen fährt und wieder im Spritzenhaus zu rück bringt den Wagenschlüssel (Boschschlüssel) abzuziehen und an dem angewiesenen Platz im Schrank auf zu hängen. Der Sonntagsdienst der Fahrmannschaften erfolgt nach näheren Angaben des Hauptmanns.

 

3. Die Motorspritze

Die Motorspritze steht unter Aufsicht des Spritzenmeisters es stehen zur Seite sämtl. Fahrer des Mannschaftswagens. Jeder Fahrer muss die Spritze in Abwesenheit des Spritzenmeisters bedienen können. Der Spritzenmeister sorgt für gründliche Reinigung und Instandhaltung der Spritze und Schläuche. Zum trocknen der Schläuche, wenn größere Mengen gebraucht sind, kann der Spritzenmeister vom Hauptmann Hilfe anfordern. Vor jeder Abfahrt zur Übung oder Brandstelle hat der Spritzenmeister oder dessen Stellvertreter den anwesenden Führer des Löschzuges zu melden ob die Spritze fahrbereit ist und sämtl. Zubehörteile mit geführt werden. Der Spritzenmeister hat vor allen Dingen nach zu sehen die Motorspritze mit Benzin und Öl gefüllt. Nach jeder Rückkehr des Löschzuges ist die Spritze sofort sauber zu reinigen und Benzin auf zu füllen, damit die Spritze sofort wieder fahrbereit ist.

 

4. Lichtanlagen

Die Lichtmaschine des Mannschaftswagen und die Lichtanlage des Spritzenhauses steht unter besonderer Aufsicht des Stellvertretenden Hauptmanns E. Tietje. Derselbe hat jede Woche einmal die Batterie auf Strominhalt zu prüfen eventl. auf zu füllen ebenfalls hat er für Auffüllung und Anschaffung der fehlenden Zündkerze zu sorgen.

 Das Kommando
gez. Dierks

 

Feuerwehrfest 1925

Seite 2

Auszug aus der Warstader Chronik